Annahme

Es ist sehr ungewohnt völlig allein zu sein. Ein paar Tage ohne Kind oder Partner. Plötzlich ist da so viel Raum und so viele Möglichkeiten diesen Raum zu füllen.

Ich erwische mich dabei mich abzulenken und die Zeit vorm Rechner zu verbringen, mich berieseln zu lassen, einfach um das Gefühl zu haben, dass da jemand ist. Warum fällt es mir so schwer einfach nur mit mir zu sein? Ich würde es gern genießen, doch plötzlich sind da diese ganzen Gedanken und ein beklemmendes Gefühl von Einsamkeit. Und es darf auch sein. Und ich darf es annehmen.

Ich stelle mir vor, die Gedanken wären Wolken. Sie ziehen über den Himmel und verdecken die Sonne. Ich nehme es an und lasse die Wolken ziehen. Ich beobachte sie nur. Sie werden dünner und irgendwann kommt die Sonne wieder hervor. Sie war die ganze Zeit da, doch nun ist sie wieder sichtbar und ich erkenne, dass ich mir selbst genug sein kann.

Erkenne, dass Einsamkeit nicht von außen kommt.

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